Um die schöne Natur zu erhalten und das Klima zu stabilisieren, setzen wir auf dem Gut Wulksfelde auf verschiedene Nachhaltigkeitsmaßnahmen.

Wie leben wir Nachhaltigkeit auf dem Gut Wulksfelde?

Wir auf dem Gut Wulksfelde möchten enkeltauglich wirtschaften. Doch was bedeutet das eigentlich? Im Kern heißt das, dass wir für eine gute und gesunde Zukunft einstehen möchten. So mit der wunderbaren Natur umgehen, dass auch die Generationen nach uns daran noch große Freude haben. Und auch, wenn wir hier “im Kleinen” wirtschaften, wollen wir nicht das große Ganze aus dem Blick verlieren. Und deshalb ist es unser großes, langfristiges und klar definiertes Ziel, klimaneutral zu arbeiten. Was wir dafür tun, liest Du hier.

Auf dem Dach des Hofladens befindet sich eine große Photovolataik-Anlage.

Photovoltaik und Ökostrom

Seit 2012 produzieren zwei Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Hofladens und der Kartoffelscheune Solarstrom für uns. Hiermit decken wir 20 bis 25 % unseres eigenen Strombedarfs ab. Wir nutzen diesen für die Kühlungen und Kühltresen im Hofladen sowie für unsere Maschinenhalle und unsere Kartoffelscheune.

Rund 20 % des erzeugten Solarstroms wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Darüber hinaus beziehen wir ausschließlich Ökostrom.

Wärmerückgewinnung in der Bäckerei

Für unsere vielen Brote und Brötchen laufen unsere Backöfen in der Backstube beinahe jede Nacht auf Hochtouren. Die hier entstehende warme Abluft von den
Brennern sammeln wir in einem zentralen Heizkessel, der einen 3000 Liter
umfassenden Wasserspeicher versorgt. Das entstandene warme Wasser nutzen wir dann wiederum in der Backstube und für die Beheizung des gesamten Gebäudes inklusive der Packhalle des Lieferservices.

Für die Wärmeerzeugung, also beispielsweise das Beheizen der Öfen, setzen wir zudem auf zertifiziertes Biogas.

Die Hitze der Backöfen in der Bäckerei wird nicht nur für die Brote genutzt, sondern auch für die Beheizung umliegender Räume.
In der Packhalle vom Lieferservice Gut Wulksfelde wird verpackungsarm gepackt: Das Obst und Gemüse kommt in wiederverwendbaren roten Kisten.

Mehrweg statt Einweg

Im Hofladen haben wir begonnen, auf Mehrweg zu setzen und die Plastikbeutel in der Gemüseabteilung und die Einwegbecher im Backshop abgeschafft. So sind wir seit Januar 2019 Partner des RECUP-Pfandbechersystems. Wir haben alternative Verpackungsmöglichkeiten wie Gemüsenetze, Mehrweg-Eierboxen und Brotbeutel im Angebot und sind dabei, weitere zu entwickeln.

Auch beim Packen unserer Kisten im Lieferservice versuchen wir, so weit wie möglich auf Verpackungsmaterialien zu verzichten. Die Ware wird in roten Mehrwegkisten ausgeliefert, die gereinigt und wiederverwendet werden.

Entrepreneurs For Future

Das Gut Wulksfelde gehört zu den mehr als 2.800 Unternehmen, die die Stellungnahme von Entrepreneurs For Future unterzeichnet haben. Diese Wirtschaftsinitiative setzt sich zusammen aus engagierten Unternehmen, die sich für den Klimaschutz einsetzen und die Fridays for Future-Bewegung aktiv unterstützen. Sie fordert vor allem die Einhaltung der Zusagen des völkerrechtlich verbindlichen Pariser Klimaabkommens und damit die Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Gut Wulksfelde protestieren für den Klimaschutz.
In der Hamburger Innenstadt werden unsere Lieferkisten von unserem Partnerunternehmen tricargo mit dem Lastenrad ausgeliefert.

Tricargo: Lieferung mit dem Rad

In Sachen Auslieferung wollen wir stets besser werden. Hier hat sich auch schon viel getan: Wir fahren mittlerweile mit vielen E-Lieferfahrzeugen und kooperieren für die Auslieferung in der Hamburger Innenstadt mit unserem Partner tricargo, der unsere Bio-Kisten mit Lastenrädern an die Haustüren unserer Kundinnen und Kunden bringen.

Es gibt noch Luft nach oben!

Bitte versteht uns nicht falsch: Dieser Beitrag soll nicht dazu dienen, dass wir uns als Gut Wulksfelde selbst mit Lob überschütten. Alle Maßnahmen, die wir ergreifen, haben das Ziel, möglichst mit der Natur zu wirtschaften und ein Gleichgewicht herzustellen. Und nichtsdestotrotz stoßen wir CO2 aus. Im Jahr 2021 kamen wir auf rund 1.500 tCO2 – einen Wert, den wir gerne mit Lösungen vor Ort senken möchten. Der Großteil unserer Emissionen stammt aus der Landwirtschaft. Insbesondere die Tierhaltung und die Nutzung dieselbetriebener Nutzfahrzeuge schlagen hier zu Buche. Wir warten gespannt auf Neuerungen am Markt.

Ein weiterer wichtiger Posten sind die Arbeitswege. Die Mehrzahl unserer Kolleginnen und Kollegen kommt mit dem Auto zur Arbeit und auch das schlägt sich in unserer Klimabilanz nieder. Ein Umstand, dem wir mit einem Fahrradbonus und einem Zuschuss zu Tickets des öffentlichen Nahverkehrs entgegenwirken möchten. Du siehst: Wir sind auf dem Weg und noch nicht an unserem Ziel angekommen. Aber wir werden nicht müde, nach Lösungen zu suchen.

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