VON MITGESCHÖPFEN UND UNSEREM UMGANG MIT IHNEN

Die Tiere auf dem Gut Wulksfelde liegen uns am Herzen. Sie sind Lebewesen mit eigenem Charakter und eigenen Bedürfnissen, das erleben wir im Umgang mit ihnen sehr deutlich. Wir bauen eine Beziehung zu ihnen auf, wir kümmern uns um sie, wir leisten mit unserer Arbeit einen Beitrag zu ihrer Gesundheit.

JEDES TIER IM BLICK

Ulrike Schreiber, die Chefin aller Tiere, sorgt seit vielen Jahren für das Wohlbefinden unserer Tiere auf dem Gut. Von der Mutterkuh bis zum Pommerschen Landschaf, vom Ferkel bis zum stolzen Hahn hören alle auf ihr Kommando. Die Diplom-Agraringenieurin liebt die vielseitige Arbeit mit dem Vieh und genießt es, täglich draußen an der frischen Luft zu sein.

UNSERE TIEFENENTSPANNTEN RINDER

Rund um den Hof leben unsere 250 Rinder der robusten Rassen Limousin und Deutsch Angus. Sie stehen in Gruppen beieinander, ziehen grasend über die Wiese, dösen in der Sonne und liegen wiederkäuend auf der Weide. Die Mutterkuhherde besteht aus einem Bullen und 75 Kühen samt Kälbern, die sich bei ihren Müttern am wohlsten fühlen und dort bleiben dürfen. Sie alle fressen hauptsächlich Gras und im Winter Grassilage von unseren Flächen. Dazu erhalten sie gelegentlich Restkartoffeln, sonst nichts.

UNSERE ZUFRIEDENEN SCHWEINE

Ungestört Schwein sein dürfen! Wie schön das ist, können Sie auf dem Hof sehen: Viel Platz zum Ausleben ihres Wühltriebes, ein Strohlager zum Zusammenkuscheln und hofeigenes Getreide mit Ackerbohnen zum Fressen. Unsere 180 Schweine sind ordnungsliebende und saubere Tiere, die ihre Bereiche zum Fressen, Liegen und Koten genau trennen, wenn sie den Platz dafür haben, so wie bei uns.

UNSERE MUNTEREN HÜHNER

Gut 3.600 Legehennen und 60 Hähne leben in drei Mobilställen, die regelmäßig auf frische Grasnarben verschoben werden. Denn das lieben die Hühner am meisten: den ganzen Tag draußen sein, um zu scharren, nach Würmern, Samen und Körnern zu picken, im Sand zu baden und untereinander zu kommunizieren. Ihre Eier legen sie in ein weiches dunkles Nest. Nur nachts verschließen wir den Stall vor schnellen Räubern wie Mardern und Greifvögeln.