BIO BEGINNT IM BODEN

Ein lebendiger Boden ist die beste Grundlage für unsere Landwirtschaft. Die unzähligen Bodenorganismen sind unsere Helfer. Also ist es die natürlichste Sache der Welt, dass wir sie fördern! Als Bioland-Betrieb nutzen wir die ureigenen Prinzipien der Natur. Und diese lassen gesunde Pflanzen natürlich wachsen.

EINE HANDVOLL BODEN SAGT MEHR ALS TAUSEND WORTE

Güde Martensen kennt unseren Boden, seine Zusammensetzung, spürt die Feuchtigkeit, den Lehmanteil, die Lebendigkeit und weiß, wann welcher Fleck einmal Ruhe braucht und wo im nächsten Jahr der beste Back-Weizen gedeiht. Als ausgebildete Landwirtin und studierte Agrarwissenschaftlerin brachte sie ihr Fachwissen mit, das nun schon seit Langem durch ihre Liebe zu dieser Arbeit im Jahresrhythmus Früchte trägt.

FÜRS AUGE UND DIE BÄCKER: UNSER GETREIDE

Wenn im Sommer das nordische Licht unsere Getreidefelder golden färbt, der Wind die reifen Ähren sachte wiegt, dann wissen wir, es ist bald Erntezeit für unsere köstlichen Brotgetreide: anspruchsvoller Weichweizen, uriger Dinkel und anpassungsfähiger Roggen wachsen auf unseren Feldern bevor sie in der hofeigenen Steinmühle von unseren Bäckern vermahlen und verarbeitet werden.

WULKSFELDER KARTOFFELN: GENUSS PUR

Eine echte Delikatesse mit ausgereiftem Geschmack – das sind unsere Nordlinge. Wir bauen sie auf 40 ha an und haben viele verschiedene Sorten, für jede Gelegenheit die Passende: Ob als ganze Knolle, in knusprigen Scheiben, als feines Püree oder köstlicher Auflauf – die Kartoffel ist ein Multitalent mit Charakterstärke. Wer sie selbst ernten will, sollte im Herbst vorbeikommen und selber buddeln.

ERDBEEREN FRISCH VOM FELD

Unsere Erdbeeren brauchen ein halbes Jahr liebevoller Zuwendung in Handarbeit. Sie werden ausschließlich mit hofeigenem Kompost gedüngt und sorgfältig gehegt, damit sie köstlich süß werden. Wenn sie dann endlich reif sind und wir sie ernten, naschen und verkaufen, denken wir jedes Mal: Die viele Arbeit und das lange Warten haben sich gelohnt. Auch unsere großen und kleinen Besucher kommen jedes Jahr wieder begeistert zum Selberpflücken auf den Hof.

SPEISEKAMMER FÜR UNSERE TIERE

Wenn unsere Tiere dürften, würden sie nicht nur die Weiden abgrasen, sondern sich auch auf allen Flächen bedienen, auf denen wir ihr Winterfutter anbauen. Doch dorthin lassen wir sie natürlich nicht. So können Hafer, Gerste, Erbsen, Triticale und Kleegras in Ruhe wachsen und reifen. Anschließend ernten wir sie für unsere Tiere, die wir so ganzjährig nur aus eigenem Futter versorgen.